• Studierende strömen die Treppe des Hörsaalzentrums herauf.

    Volles Haus: Fast 2.000 Studierende haben ihr Studium an der Universität Oldenburg begonnen. Universität Oldenburg / Matthias Knust

  • Ein gut gefüllter Hörsaal. Die Studierenden sind von hinten zu sehen. Vorn steht ein Mann mit Mikrofon. Neben ihm ein Roll-up mit der Aufschrift: UMO - Herzlichen willkommen.

    Erstmals konnte Hans Gerd Nothwang, Dekan der Fakultät VI Medizin und Gesundheitswissenschaften 200 Anfänger*innen in der Humanmedizin begrüßen. Universität Oldenburg / Markus Hibbeler

  • Zwei Frauen mit blauem T-Shirt, auf dem "Moin" steht, beraten zwei junge Frauen.

    Ansprechpartner*innen für alle Fragen, die Studierende bewegen, geben hilfreiche Tipps beim Infomarkt am ersten Uni-Tag. Universität Oldenburg / Matthias Knust

  • Voll besetztes Audimax: Die Studierenden folgen dem Programm auf der Bühne.

    Mit einem Bühnenprogramm und Einblicken in die Möglichkeiten, die Studierenden an der Universität Oldenburg offenstehen, hat die Hochschule ihre neuen Studierenden begrüßt. Universität Oldenburg / Matthias Knust

  • Cheerleader strecken Pompons nach oben und unten. Hinter ihnen steht auf einer Leinwand: Willkommen.

    Die Cheerleader des Hochschulsports bereiteten den neuen Studierenden einen schwungvollen Start ins Uni-Leben. Universität Oldenburg / Matthias Knust

Studienstart an der Uni Oldenburg für 1.945 Erstsemester

Es herrscht aufgeregter Trubel: Die neuen Erstsemester bevölkern den Campus und starten in die Orientierungswoche. Unter ihnen sind auch 200 Medizinstudierende - so viele Studienanfängerinnen und -anfänger wie noch nie. 

Heute herrscht an der Universität Oldenburg aufgeregter Trubel: Für 1.945 junge Menschen beginnt mit dem Studienstart ein neuer Lebensabschnitt. „Sie haben sich für eine junge, forschungsstarke Universität mit engagierten Lehrenden entschieden und werden hier eine der prägendsten Zeiten Ihres Lebens verbringen“, sagte Prof. Dr. Andrea Strübind, Vizepräsidentin für Studium und Lehre der Universität Oldenburg. bei der Begrüßung der Studienanfänger*innen. 

„Von unserem Namensgeber Carl von Ossietzky können wir auch heute viel lernen: Behauptungen zu hinterfragen, Argumente zu prüfen und Erkenntnisse auf der Grundlage wissenschaftlicher Methoden zu gewinnen. Nutzen Sie den Raum, den Ihnen unsere Universität dafür bietet, lernen Sie andere Perspektiven kennen, seien Sie neugierig und haben Sie den Mut, sich auszuprobieren“, so Strübind weiter. Neben einem kurzweiligen Bühnenprogramm im Audimax konnten die neuen Studierenden auch den Info-Markt im Foyer des Hörsaalzentrums besuchen und dort wichtige Infos vom Hochschulsport bis zu Kulturangeboten auf dem Campus aufschnappen. Vor ihnen liegt nun die Orientierungswoche, bevor der reguläre Lehrbetrieb am 12. Oktober startet.

Für die Universitätsmedizin Oldenburg (UMO) ist dieser Studienstart ein besonderer Meilenstein: Erstmals beginnen 200 Studierende ihr Medizinstudium in Oldenburg. Damit erreicht der Studiengang die bei seiner Gründung vor 14 Jahren langfristig angestrebte Ausbaustufe. Seit dem Start mit 40 Studienplätzen war die Anzahl an Studienplätzen schrittweise zunächst auf 80 und dann auf 120 pro Jahr gestiegen. „Mit 200 Medizinstudierenden pro Jahrgang schreibt die Universitätsmedizin Oldenburg ein neues, bedeutendes Kapitel. Das ist ein großer Erfolg für die Universität, ihre klinischen Partner und das Land Niedersachsen. Wir als Land investieren hier gezielt und in großem Maße in die exzellente medizinische Ausbildung und Forschung, weil wir gut ausgebildete Ärztinnen und Ärzte für die Zukunft unseres Gesundheitswesens brauchen. Die Studierenden, die heute starten, sind die Ärztinnen und Ärzte von morgen: Ihnen wünsche ich einen erfolgreichen Start, Neugier und viele bereichernde Erfahrungen“, sagte Wissenschaftsminister Falko Mohrs, der die angehenden Ärztinnen und Ärzte mittels Videobotschaft begrüßte. 

Prof. Dr. Hans Gerd Nothwang, Dekan der Fakultät VI Medizin und Gesundheitswissenschaften, sieht in der Entwicklung einen wichtigen Schritt für die UMO und die medizinische Ausbildung im Nordwesten. „Dass wir heute 200 Studienanfängerinnen und Studienanfänger begrüßen können, ist ein großer Erfolg, den viele möglich gemacht haben: die Beteiligten an der Universität und in den vier Krankenhäusern der UMO ebenso wie das Land Niedersachsen, das diesen Ausbau unterstützt hat“, sagte er. 

Für den Ausbau hat die UMO das Curriculum und klinisch-praktische Lehre umfassend angepasst. Dabei galt es, das besondere Profil des Oldenburger Modellstudiengangs zu bewahren, insbesondere den frühen und kontinuierlichen Kontakt der Studierenden zu Patientinnen und Patienten. Daran wirken neben der Universität das Klinikum Oldenburg, das Evangelische Krankenhaus Oldenburg, das Pius-Hospital Oldenburg und die Karl-Jaspers-Klinik mit. „Diesen engen Praxisbezug auch bei 200 Studierenden pro Jahrgang zu sichern, ist eine gemeinsame Aufgabe der Lehrenden an der Universität und in unseren Kliniken. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Ausbildung des ärztlichen Nachwuchses für unsere Region“, betonte Nothwang. 

Mit den 1.945 neuen Erstsemestern studieren nun insgesamt 14.869 Menschen an der Universität Oldenburg. Darunter sind auch 1.755 internationale Studierende.