Welche Rolle spielen Differenzmarker wie race, Gender und Behinderung in medizinischen (Fehl-)Diagnosen? Dieser Frage geht der Workshop „(Un)Doing Difference in der Medizin“ unter der Leitung von Mirjam Faissner (Charité – Universitätsmedizin Berlin), Abigail Joseph-Magwood (Hochschule Osnabrück, Interkulturelle Kompetenz), Prof. Dr. Ayça Polat (UOL, Sozialpädagogik in der Migrationsgesellschaft) und Prof. Dr. Julia Wurr (UOL, Postcolonial Studies) nach. Anhand praxisnaher Beispiele möchte der Workshop die Zusammenhänge zwischen medizinischer Versorgung und sozialer Kategorisierung beleuchten und einen Austausch über die Auswirkungen von struktureller Ungerechtigkeit im Gesundheitswesen anstoßen.
Ärzt*innen, medizinisches Personal, Patient*innen und die interessierte Öffentlichkeit sind alle gleichermaßen eingeladen und willkommen! Die Teilnahme ist kostenlos und ohne vorherige Anmeldung möglich.
Für Ärzt*innen besteht die Möglichkeit, drei Fortbildungspunkte zu erwerben (die Veranstaltung ist durch die Ärztekammer Niedersachsen als Fortbildungsveranstaltung anerkannt).
„(Un)Doing Difference in der Medizin“ ist Teil der Veranstaltungsreihe „Medical Humanities@Oldenburg On Tour“.